Ashwagandha

Aktualisiert: 12. Nov 2019

Ashwagandha oder auch Schlafbeere, Winterkirsche und indischer Ginseng genannt, ist eine Pflanze, deren Wurzeln viele positive Wirkungen auf unsere Gesundheit haben. Deshalb wird sie auch schon seit Jahrtausenden in der ayurvedischen Medizin verwendet. Sie soll unter anderem Stress reduzieren, den Schlaf fördern und eine ausgleichende Wirkung auf den Hormonhaushalt haben.


Über meine Freundin habe ich erstmals von Ashwagandha erfahren. Sie hat mir den Instagram-Account von @myra.snoflinga empfohlen. Auf ihrem Account entdeckte ich gleich die Storys zur "goldenen Milch" in welcher sie erklärt, wie sie diese zubereitet und welchen Nutzen die einzelnen Komponenten haben. Ihre eigenen Erfahrungen, von denen sie im Zusammenhang mit Ashwagandha berichtet, die Erfahrungsberichte von ihren Followern, sowie meine Recherche im Internet haben mich überzeugt, das Pulver selbst auszuprobieren.


Im Folgendem erzähle ich euch etwas mehr über Wirkung und Einsatzgebiete, sowie Einnahmeempfehlungen und natürlich auch über meine eigenen Erfahrungen damit.



Wirkung

  • adaptogene Wirkung

auch bei längerer Einnahme nicht schädlich

vermindert die Auswirkungen von Stress

ausgleichende Wirkung - z.B. verbessert den Schlaf, ohne tagsüber müde zu machen

  • Regulierung der Hormone

stabilisiert den Blutzuckerspiegel (z.B. Diabetes, Insulinresistenz)

ausgleichende Wirkung auf Schilddrüsenunterfunktion und –überfunktion

stimuliert die Libido und Potenz beim Mann

lindert Wechseljahres-Beschwerden

  • neuroprotektive Wirkung

schützt vor neurologischen Erkrankungen (z.B. Alzheimer)

steigert die Konzentration und Gedächtnisleistung

  • antioxidative Wirkung

hilft Zellen dabei, selbst mit freien Radikalen fertig zu werden

  • entzündungshemmende Wirkung

  • Verbesserung von Ausdauer und Regeneration



Einsatzgebiete

  • Reduzierung von Stresssymptomen

reguliert die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol und schützt so vor stressbedingten Folgeerkrankungen

  • Schlafstörungen (wie Schlaflosigkeit, Ein-/Durchschlafprobleme)

  • Angstzustände und Depressionen

  • Schilddrüsenunterfunktion

  • Müdigkeit und Erschöpfung

  • Hilfe bei der Gewichtsabnahme

durch die stressreduzierende Wirkung wird der Appetit normalisiert

durch die Stabilisierung des Blutzuckerspiegels werden Heißhungerattacken reduziert

  • Behandlung von Diabetes

  • Muskelaufbau

kräftigende Wirkung und bessere Muskelregeneration

stimulierende Wirkung auf Testosteronproduktion

  • nachlassende Libido und Potenz

  • Bekämpfung von Krebs

behindert das Wachstum von Krebszellen und hilft Krebszellen zu töten



Einnahmeempfehlungen

Du solltest am besten Bio-Produkte verwenden. Alle 4 bis 6 Wochen wird eine einwöchige Pause empfohlen, um die Wirkung aufrecht zu erhalten.


Ashwagandha ist in folgenden Formen erhältlich:

  • Extrakt - 500mg bis max. 6.000mg pro Tag

  • Pulver - es ist etwa die 5fache Menge vom Extrakt notwendig - 500mg Extrakt entsprechen 2.500mg Pulver

  • Kapseln – kann man entweder kaufen oder auch selbst befüllen



Dosierung:

Die übliche Dosierung liegt bei etwa 1.500mg Extrakt bzw. 6.000mg Pulver pro Tag.



Einnahmezeit:

Man kann die Tagesdosis entweder auf einmal oder aufgeteilt auf zwei bis drei Portionen einnehmen. Ob man Ashwagandha morgens oder abends nimmt, ist vom Anwendungszweck abhängig.


Wirkung einer morgendlichen Einnahme:

Förderung der Ausdauer und Muskelkraft (ca. ½ bis 1 Stunde vor dem Sport)


Wirkung einer abendlichen Einnahme:

Verbesserung der Schlafqualität


Viel wichtiger als der Einnahmezeitpunkt ist es, Ashwagandha regelmäßig einzunehmen, um somit auch von den langfristigen Wirkungen profitieren zu können.



Wirkungseintritt:

  • verbesserte Kraft und Ausdauer – etwa 1 Stunde nach der Einnahme

  • positive Wirkung auf den Schlaf – ½ bis 2 Stunden nach der Einnahme

  • langfristige Wirkungen wie z.B. Ausbalancierung der Hormonproduktion – mehrere Wochen bis Monate nach regelmäßiger Einnahme



Geschmack

An den Geschmack von Ashwagandha muss man sich erst gewöhnen, wenn das überhaupt möglich ist. Wenn du das Extrakt oder Pulver allerdings wirklich nicht hinunter bekommst, empfehle ich dir, es in Form von Kapseln einzunehmen. Oder einfach Nase zu und durch.



Nebenwirkungen

Ashwagandha birgt kaum Nebenwirkungen. Bei einer erhöhten Dosierung kann es zu Bauchschmerzen und Durchfall kommen. Ist das bei dir der Fall, mach ein oder zwei Tage Pause, bis die Symptome wieder verschwunden sind und starte anschließend einen erneuten Versuch mit einer geringeren Tagesdosis.



meine Erfahrungen


Donnerstag:

20:30 Uhr - erste Einnahme von Ashwagandha

Ich hab mir das Pulver (6g) unter einen Teil meines Essens, nämlich in eine kleine Portion Kürbissuppe, gemischt. Anschließend hab ich die Suppe probiert. Der Geschmack hat mich nicht überzeugt, weshalb ich versucht habe den Geschmack mit ein paar Gewürzen zu überdecken. So richtig gelungen ist mir das aber leider nicht. Das nächste Mal werde ich probieren das Pulver mit etwas Wasser zu trinken. Ins Essen werde ich mir das Pulver bestimmt nicht wieder mischen.

21:30 Uhr - beim Lesen fallen mir schon ganze Zeit die Augen

21:45 Uhr - ich dreh das Licht ab und falle sofort in einen tiefen Schlaf



Freitag:

05.10 Uhr - ich wache beim ersten Klingeln meines Weckers auf und stehe sofort auf

So fit wie heute Morgen war ich schon lange nicht mehr. Ich weiß gar nicht, wann ich zuletzt nach dem ersten Weckton aufgewacht und auch gleich aufgestanden bin. Normalerweise läutet der Wecker bei mir mehrere Male, bis ich ihn registriere. Meistens drehe ich den Wecker ab und döse noch ein paar Minuten weiter, bis der nächste Wecker klingelt oder mein Freund mich aufweckt. Danach fühl ich mich weder fit noch ausgeschlafen. Das alles war heute ganz anders.


Auch tagsüber habe ich mich fitter und weniger gestresst gefühlt. Ich bin schon gespannt auf die kommenden Tage.



In den darauf folgenden Tagen habe ich Ashwagandha weiterhin regelmäßig abends eingenommen. Das Pulver habe ich mir nun einfach in einen kleinen Schluck Wasser (< 100 ml) gemischt, getrunken und anschließend sofort mit Wasser nachgespült.


Die Wirkung dabei war immer ähnlich, wie oben bereits beschrieben. Ich werde die Einnahme von Ashwagandha auf jeden Fall fortsetzen.



Ich hoffe dir haben diese kurze Zusammenfassung und mein kurzer Erfahrungsbericht über die Einnahme von Ashwagandha geholfen und würde mich freuen, wenn du auch deine Erfahrungen mit mir teilst.






Quellenangaben:

https://www.ashwagandha-infos.de/

https://www.myra-snoflinga.com/kurkuma-gerstengras-und-co/ashwagandha/ashwagandha-gegen-panikattacken-schlafstoerungen-stress-ein-sehr-persoenlicher-bericht/

https://de.wikipedia.org/wiki/Schlafbeere

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